Content Management Systeme – Teil 1: Was versteht man unter einem CMS

Am Markt existiert eine Vielzahl von Content Management Systemen, die sich z. T. erheblich etwa in ihrer Qualität, ihrem Funktionsumfang und ihrem Preis unterscheiden. Insbesondere bei Unternehmen, die ihre Geschäfte überwiegend im Internet tätigen, wirken sich Content Management Systeme (CMS) kritisch auf den Unternehmenserfolg aus. Diese Reihe widmet sich einigen zentralen Aspekten rund um das Thema der Web Content Management Systeme und legt, dort wo eine Unterscheidung sinnvoll ist, einen besonderen Fokus auf den Bereich des eSport.

Unter einem Content Management System (CMS) wird eine Anwendungssoftware verstanden, das die gemeinschaftliche Erstellung und Verwaltung von Inhalten (Content), z. B. Texte und multimediale Inhalte, ermöglicht. Ein derartiges System sollte insbesondere ohne spezielle Kenntnisse von Programmier- oder Seitenbeschreibungssprachen durch einen Benutzer zu bedienen sein.

Im Allgemeinen unterstützen Content Management Systeme verschiedenste Ausgabemedien, z. B. Print, Radio und Internet. Im allgemeinen Sprachgebrauch wird der Begriff Content Management System häufig direkt mit einer Web-Anwendung assoziiert. Sogenannte Web-Content Management Systeme (WCMS) stellen aber nur einen speziellen Typus von Content Management Systemen dar, die auf die Ausgabe von Inhalten im Internet spezialisiert sind. Im Folgenden wird der Begriff Content Management System synonym zum Begriff des Web-Content Management-Systems verwendet, da hier ausschließlich dieser Typus betrachtet werden soll.

Ein Hauptziel von Content Management Systemen ist die Trennung von Inhalten und Struktur (Design). Gerade durch diese Forderung können die Inhalte auch von verschiedenen Ausgabeformaten, beispielsweise HTML, XML und PDF, adaptiert werden.

Content Management Systeme weisen hinsichtlich ihrer Funktionalität eine sehr großes Spektrum auf: Vom Online-Baukasten zur Erstellung einer privaten Webseite bis hin zur vollständigen Integration in den Unternehmensworkflow.

Bei der Auswahl eines Content Management Systems können allgemeine Anforderungen und individuelle Anforderungen, die abhängig sind vom Einsatzzweck und den Rahmenbedingungen sind, unterschieden werden. Diese werden in einem folgenden Teil einer genaueren Analyse unterzogen.

CMS-Arten

  • Serverbasiertes CMS
  • Clientbasiertes CMS
  • Dynamisches CMS
  • Statisches CMS
  • Hybrides CMS

Lizenzmodelle

Lizenzmodelle gibt es wie Sand am Meer und ich bin auch nicht gerade ein Experte auf diesem Gebiet. Daher möchte ich auch nicht umfangreich darauf eingehen. Im Grunde können die drei Formen Kauf einer Lizenz, Mieten einer Lizenz und Open Source – GPL unterschieden werden. Im Einzelfall ist die jeweilige Lizenz immer genau zu prüfen. Wichtig sind meiner Meinung nach vor allem der Umgang mit Bugfixes, Updates und Upgrades.


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