Corporate Identity im eSport - Teil 2: Das Corporate Design-Handbuch
Im ersten Teil “Corporate Identity im eSport - Teil 1″ haben wir uns mit einem prägnanten Überblick über die das Konzept hinter der Corporate Identity beschäftigt. Es wurde herausgestellt, dass ein Bestandteil der Corporate Identity das sogenannte Corporate Design ist. In diesem Beitrag werden wir auf dessen Ausgestaltung etwas näher eingehen.
Corporate Identity im eSport - Teil 1
Der gesamte eSport hat sich in den letzten Jahren stark weiterentwickelt. Noch vor einigen Jahren fand ein Großteil der Aktivität in mehr oder weniger gemütlichen Kellerräumen statt, die Clans, die im Internet vertreten waren hatten abenteuerliche, häufig mit viel Liebe selbst erstellte Webseiten und von den großen Online-Ligen sowie den Mega-Events auf Messen o. ä. war man noch weit entfernt.
Mittlerweile hat sich viel verändert. Der eSport wurde längst von Unternehmen, Managern, Werbefachleuten usw. als eigenständiger Markt mit großem Potenzial entdeckt. Aus diesem Grund ist das Auftreten der bekannten Clans heute ein ganz anderes. Längst sind Clans selbst kleine oder mittlere Unternehmen, die sich an einem ständig wachsenden Markt behaupten müssen.
Um den neuen Anforderungen gerecht zu werden, bedarf es in vielen Bereichen einer professionellen Herangehensweise, wie sie im eSport von “Damals” unbekannt war. Dazu wurden Positionen innerhalb der Clans geschaffen, die sich hauptsächlich um administrative, organisatorische und betriebswirtschaftliche Belange kümmern. Dazu gehören u. a. eine einheitliche Corporate Identity, ein Organisationskonzept und ein Vermarktungskonzept. Diese Belange werden von den verschiedenen Organisationen sehr unterschiedlich erfüllt. Aus diesem Grund werden wir uns mit einer Reihe von zentralen Themen auseinandersetzen, die grundlegende Konzepte erklären und als Orientierungshilfen dienen sollen, sich in dieser “neuen” eSport-Welt besser aufzustellen.
In diesem ersten Beitrag behandeln wir das Thema Corporate Identity - Sicherlich ein Thema, dem man ganze Enzykopädien widmen kann. Wir werden uns hier - sowie in Zukunft - auf einen prägnanten Überblick beschränken, der in die Materie einführt.



