<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>netzrebellen &#187; Netzkultur</title>
	<atom:link href="http://www.netzrebellen.de/kategorie/netzkultur/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.netzrebellen.de</link>
	<description>viva la webolution</description>
	<lastBuildDate>Sat, 04 Dec 2010 22:12:45 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.1.1</generator>
		<item>
		<title>Google Chrome bekommt in der neusten Beta endlich Erweiterungen (extensions)</title>
		<link>http://www.netzrebellen.de/artikel/google-chrome-bekommt-in-der-neusten-beta-endlich-erweiterungen-extensions/</link>
		<comments>http://www.netzrebellen.de/artikel/google-chrome-bekommt-in-der-neusten-beta-endlich-erweiterungen-extensions/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 14 Dec 2009 09:20:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Olli</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Browser]]></category>
		<category><![CDATA[Chrome]]></category>
		<category><![CDATA[Erweiterungen]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://v2.netzrebellen.de/?p=1632</guid>
		<description><![CDATA[Es gibt ja mittlerweile schon eine - für die kurze Zeit beachtliche - Anzahl an Erweiterungen für Google Chrome, zumindest, wenn man die aktuelle <a href="http://www.google.com/intl/en/landing/chrome/beta/">Beta installiert</a> hat.


Verwandte Artikel:<ol><li><a href='http://www.netzrebellen.de/artikel/die-eigene-neugier-befriedigen-google-analytics/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Die eigene Neugier befriedigen &#8211; Google Analytics'>Die eigene Neugier befriedigen &#8211; Google Analytics</a></li>
<li><a href='http://www.netzrebellen.de/artikel/kleine-helferlein-im-webdesign/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Kleine Helferlein im Webdesign'>Kleine Helferlein im Webdesign</a></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diese läuft bei mir bisher einwandfrei und ich bleibe zuversichtlich, dass das so bleibt. Ein paar Erweiterungen konnte ich auch schon identifizieren, auf die ich nach wenigen Tagen nicht mehr verzichten möchte.</p>
<p><span id="more-1632"></span></p>
<ul>
<li><a href="https://chrome.google.com/extensions/detail/cfhdojbkjhnklbpkdaibdccddilifddb">AdThwart</a>, sicherlich die beste Erweiterung, wenn man wie ich nicht gerad Fan von Werbung ist ;-)</li>
<li><a href="https://chrome.google.com/extensions/detail/jpkfjicglakibpenojifdiepckckakgk">Chrome Gestures</a>, es hat mich schon immer gestört, dass ich ständig versucht habe meine aus Firefox bekannten Gesten einzusetzen, aber nichts passiert ist. Das wird mit dieser Erweiterung anders &#8211; beim Ändern und Anlegen von neuen Gesten habe ich aber so meine Probleme, da die nicht korrekt gespeichert werden.</li>
<li><a href="https://chrome.google.com/extensions/detail/nnbmlagghjjcbdhgmkedmbmedengocbn">Docs PDF/PowerPoint Viewer</a>, noch nicht erschöpfend getestet. Soll die Anzeige aber beschleunigen.</li>
<li><a href="https://chrome.google.com/extensions/detail/ookhcbgokankfmjafalglpofmolfopek">Google Calendar Checker</a>, ganz nett. Erzeugt ein kleines Icon, dass die Dauer bis zum nächsten Termin anzeigt und über das man den Kalender direkt aufrufen kann.</li>
<li><a href="https://chrome.google.com/extensions/detail/mihcahmgecmbnbcchbopgniflfhgnkff">Google Mail Checker</a>, zeigt die Anzahl der ungelesenen E-Mails in Google Mail an und dient als Sprungmarke zum Mail Account.</li>
<li><a href="https://chrome.google.com/extensions/detail/nlbjncdgjeocebhnmkbbbdekmmmcbfjd">RSS Subscription Extension</a>, dass diese Erweiterung nicht nativ in Chrome vorhanden war, hat mich schon immer gewundert.</li>
<li><a href="https://chrome.google.com/extensions/detail/ognampngfcbddbfemdapefohjiobgbdl">Speed Tracer</a>, habe ich noch nicht ausgiebig getestet, verspricht aber interessante Informationen.</li>
<li><a href="https://chrome.google.com/extensions/detail/ajpgkpeckebdhofmmjfgcjjiiejpodla">Xmarks Bookmark Sync</a>, nutze ich bereits in Firefox und ist somit eine perfekte Ergänzung in Chrome.</li>
</ul>
<p>Zum normalen Surfen ist Chrome damit super gerüstet. Beim Entwickeln bleibt der Firefox weiterhin mein Favorit.</p>


<p>Verwandte Artikel:<ol><li><a href='http://www.netzrebellen.de/artikel/die-eigene-neugier-befriedigen-google-analytics/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Die eigene Neugier befriedigen &#8211; Google Analytics'>Die eigene Neugier befriedigen &#8211; Google Analytics</a></li>
<li><a href='http://www.netzrebellen.de/artikel/kleine-helferlein-im-webdesign/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Kleine Helferlein im Webdesign'>Kleine Helferlein im Webdesign</a></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.netzrebellen.de/artikel/google-chrome-bekommt-in-der-neusten-beta-endlich-erweiterungen-extensions/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Internetsucht: Sind die Chinesen uns einen Schritt voraus?</title>
		<link>http://www.netzrebellen.de/artikel/internetsucht-sind-die-chinesen-uns-einen-schritt-voraus/</link>
		<comments>http://www.netzrebellen.de/artikel/internetsucht-sind-die-chinesen-uns-einen-schritt-voraus/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 11 Nov 2008 15:30:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzkultur]]></category>
		<category><![CDATA[China]]></category>
		<category><![CDATA[IAD]]></category>
		<category><![CDATA[Internetsucht]]></category>
		<category><![CDATA[Krankheit]]></category>
		<category><![CDATA[Onlinesucht]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.netzrebellen.de/?p=1180</guid>
		<description><![CDATA[<a href="http://www.golem.de/0811/63462.html">Golem</a> berichtete gestern davon, dass chinesische Psychologen, basierend auf einer Studie mit mehr als 1.300 Süchtigen, jetzt erstmals Kriterien für Onlinesucht definiert haben.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Damit wurde ein Grundstein dafür gelegt, dass diese &#8220;Internet Addiction Disorder&#8221; (IAD) genannte Krankheit zukünftig gleichberechtigt mit Alkohol- und Spielsucht anerkannt wird.</p>
<p><span id="more-1180"></span><br />
<strong>Symptome für die Internetsucht sind:</strong></p>
<ul>
<li>mehr als sechs Stunden am Tag im Internet zu surfen und darüber alles andere zu vernachlässigen,</li>
<li>Reizzustände wenn der Nutzer nicht online gehen kann,</li>
<li>körperlicher und psychischer Stress,</li>
<li>Schlaf- oder Konzentrationsstörungen.</li>
</ul>
<p>Besonder häufig sind die Süchtigen den Forschern zufolge in Onlinespielen, auf Pornoseiten, in sozialen Netzwerken oder Onlineshops unterwegs. Von den ca. 40 Millionen minderjährigen chinesischen Internetnutzern sollen bereits 10% süchtig sein.</p>
<p>Der Erste Schritt ein Problem zu lösen, liegt bekanntlich darin überhaupt zu erkennen, dass ein Problem vorliegt. Ich frage mich nun warum ausgerechnet China diese Krankheit zuerst anerkennt. Vieles spricht dafür, dass diese Krankheit in China wesentlich häufiger auftritt als in westlichen Ländern. In einem Land das trotz des rasanten Aufschwungs der letzten Jahre noch immer als arm bezeichnet werden kann und wo alternative Unterhaltungsmöglichkeiten (Kinos, Diskotheken usw.) in weiten Teilen noch nicht sehr verbreitet sind, bietet das Internet natürlich die besten Möglichkeiten sich zu vergnügen und dem vermutlich eher tristen Alltag zu entfliehen.  Zudem wachsen durch die Familienpolitik der chinesischen Regierung (nur ein Kind pro Familie) die meisten Chinesen als Einzelkinder auf, vermutlich ist daher das Gemeinschaftsgefühl, das gerade Onlinespiele und soziale Netzwerke vermitteln, für junge Chinese besonders reizvoll. Nicht zuletzt gibt schlicht und ergreifend in China viel mehr junge Menschen als in anderen Ländern, so dass solche Phänomene absolut gesehen dort viel schneller und deutlicher zum Vorschein kommen.</p>
<p>Etwas kritischer betrachtet gibt es aber auch für ein totalitäres und kommunisitsches Regime wie in China nichts gefährlicheres als das Internet, denn sowohl die dadurch mögliche freie Meinungsäußerung, als auch das mitverfolgen des von Überfluss und Verschwendung geprägten westlichen Lebensstils, wirken destabilisierend auf ein solches System. Die Möglichkeit Menschen die viel Zeit im Internet verbringen als &#8220;krank&#8221; zu bezeichnen und in ein Krankenhaus zu stecken um sie zu &#8220;heilen&#8221;, bietet der chinesischen Regierung einen Freifahrtschein die Internetnutzung ihres Volkes besser zu kontrollieren.</p>
<p>Die Fragen die sich stellen sind also: Sind uns die Chinesen wirklich einen Schritt voraus und haben ein Problem erkannt, über das bei uns noch geschwiegen wird? Ist diese Krankheit aufgrund der anderen Lebensumstände nur in China ein Problem und vielleicht in westlichen Ländern vernachlässigbar? Oder liegt gar bisher eigentlich gar kein Problem vor, sondern IAD wurde nur erfunden um zur Machtsicherung der chinesischen Regierung beizutragen?</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.netzrebellen.de/artikel/internetsucht-sind-die-chinesen-uns-einen-schritt-voraus/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Bundesministerium der Justiz veröffentlicht Leitfaden zur Impressumspflicht</title>
		<link>http://www.netzrebellen.de/artikel/bundesministerium-der-justiz-veroffentlicht-leitfaden-zur-impressumspflicht/</link>
		<comments>http://www.netzrebellen.de/artikel/bundesministerium-der-justiz-veroffentlicht-leitfaden-zur-impressumspflicht/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 14 Oct 2008 09:44:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Olli</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzkultur]]></category>
		<category><![CDATA[BMJ]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesministerium der Justiz]]></category>
		<category><![CDATA[Impressum]]></category>
		<category><![CDATA[Leitfaden]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.netzrebellen.de/?p=1142</guid>
		<description><![CDATA[Das eine jede Internetseite ein Impressum haben sollte - und wenn es nur sicherheitshalber ist - hat sich mittlerweile rumgesprochen.


Verwandte Artikel:<ol><li><a href='http://www.netzrebellen.de/artikel/ops-ich-brauch-dann-noch-mal-ein-impressum/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Ops&#8230; Ich brauch dann noch mal ein Impressum'>Ops&#8230; Ich brauch dann noch mal ein Impressum</a></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dennoch gab es nie absolute Rechtssicherheit, was denn genau für Angaben gemacht werden müssen. Das kann sich von Webseite zu Webseite unterschieden; so müssen Ärzte besondere zusätzliche Angaben anbringen, die ein Online-Shop nicht benötigt, der aber wiederum andere spezielle Informationen bereitstellen muss.</p>
<p><span id="more-1142"></span></p>
<p>Das <a href="http://www.bmj.de">Bundesministerium der Justiz (BMJ)</a> veröffentlichte kürzlich einen <a href="http://www.bmj.de/musterimpressum">Leitfaden zur Impressumspflicht</a>, der leider auch keine Rechtssicherheit schafft:<br />
<cite>Dies kann zwar im Einzelfall eine rechtliche Beratung nicht ersetzen, hilft aber, die bestehenden Pflichten überhaupt zu erkennen. <strong>Der Leitfaden soll Ihnen dabei als Orientierungshilfe dienen, rechtsverbindlich ist er nicht.</strong></cite></p>
<p>Immerhin sind die dargebotenen Informationen recht umfassend &#8211; Spezialregelungen, beispielsweise für Ärzte, lässt er aber vermissen. Die Informationen können zusätzlich als <a href="http://www.bmj.de/files/-/3283/Allgemeine%20Hinweise%20zur%20Anbieterkennzeichnungspflicht%20im%20Internet.pdf">.pdf-Dokument heruntergeladen</a> werden.</p>


<p>Verwandte Artikel:<ol><li><a href='http://www.netzrebellen.de/artikel/ops-ich-brauch-dann-noch-mal-ein-impressum/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Ops&#8230; Ich brauch dann noch mal ein Impressum'>Ops&#8230; Ich brauch dann noch mal ein Impressum</a></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.netzrebellen.de/artikel/bundesministerium-der-justiz-veroffentlicht-leitfaden-zur-impressumspflicht/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Computerspielsucht: Wer trägt die Verantwortung?</title>
		<link>http://www.netzrebellen.de/artikel/computerspielsucht-wer-tragt-die-verantwortung/</link>
		<comments>http://www.netzrebellen.de/artikel/computerspielsucht-wer-tragt-die-verantwortung/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 14 Aug 2008 18:18:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzkultur]]></category>
		<category><![CDATA[MMORPG]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Rollenspiel]]></category>
		<category><![CDATA[Spielesucht]]></category>
		<category><![CDATA[Sucht]]></category>
		<category><![CDATA[Verantwortung]]></category>
		<category><![CDATA[World of Warcraft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.netzrebellen.de/?p=530</guid>
		<description><![CDATA[Da mein gestern veröffentlichter Beitrag unter anderem bei <a href="http://www.latita.de/blog/?p=643"> Latita</a> und auf <a href="http://basicthinking.de/blog/2008/08/14/ist-blizzard-ein-drogendealer/">Basic Thinking </a>aufgegriffen wurde und dort wie auch hier recht interessante Diskussionen ausgelöst hat, möchte ich an dieser Stelle das Thema noch ein wenig vertiefen.


Verwandte Artikel:<ol><li><a href='http://www.netzrebellen.de/artikel/suchtspiel-world-of-warcraft-drohen-blizzard-bald-erste-klagen/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Suchtspiel World of Warcraft: Drohen Blizzard bald erste Klagen?'>Suchtspiel World of Warcraft: Drohen Blizzard bald erste Klagen?</a></li>
<li><a href='http://www.netzrebellen.de/artikel/internetsucht-sind-die-chinesen-uns-einen-schritt-voraus/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Internetsucht: Sind die Chinesen uns einen Schritt voraus?'>Internetsucht: Sind die Chinesen uns einen Schritt voraus?</a></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den Kommentaren trat immer wieder die Frage auf, wer denn nun für eine Suchterkrankung verantwortlich ist. Der Hersteller des Suchtstoffes, das Opfer das eigentlich für sich selbst verantwortlich ist, oder die bei Minderjährigen gar die Eltern weil sie ihren Zögling nicht vor dem abrutschen in die Sucht bewahren?<br />
<span id="more-530"></span></p>
<p>Diese Frage ist allgemein nicht zu beantworten, sondern muss für jede Droge gesondert betrachtet werden.</p>
<p>Viele haben in ihrem Feedback Online-Rollenspiele mit Alkohol und Nikotin verglichen. Auch wenn ich, was das Verhalten angeht, durchaus <a href="http://www.netzrebellen.de/artikel/suchtspiel-world-of-warcraft-drohen-blizzard-bald-erste-klagen/">Parallelen zwischen Blizzard und der Zigarettenindustrie erkenne</a>, sehe ich was die Verantwortung für dieses Verhalten angeht aber zwei gravierende Unterschiede.</p>
<p>Zum einen sollte bei Alkohol und Nikotin den Konsumenten heutzutage bekannt sein, dass beides zu Suchterkrankungen führen kann. Ich glaube aber dass niemand der sich bisher ein Online-Rollenspiel gekauft hat, auch nur im geringsten damit gerechnet hat, dass er davon abhängig werden kann. Solange hier noch keine umfassende Aufklärungsarbeit geleistet wird, schätze ich persönlich die Suchtgefahr als deutlich höher ein, als bei bekannten Drogen.</p>
<p>Zum anderen sehe ich einen wesentlichen Unterschied zu Nikotin und Alkohol darin, dass die Entwickler von Online-Rollenspielen die vollständige Kontrolle über den Konsum ihres Produktes behalten. Ein Zigarettenhersteller kann nicht beeinflussen ob ein Kunde am Tag nur eine Zigarette oder gleich eine ganze Stange raucht und die Brauerei hat auch keinen Einfluss darauf wie viel ein Käufer trinkt.<br />
Die Betreiber von online Spielen allerdings besitzen genaue Daten darüber wie viel Zeit ein Kunde im Spiel verbringt und verfügen durchaus über die technischen Mittel um auf übermäßigen Konsum Einfluss zu nehmen.</p>
<p>In WoW gibt es ja bereits den „Erholungsbonus“, der bewirkt, dass eine Spielfigur die über eine längere Zeit in einem Gasthaus ausgeloggt war, danach für eine Weile die doppelte Menge an Erfahrungspunkten bekommet.<br />
Wie wäre es dann wenn es zusätzlich zum „Erholungsbonus“ auch einen „Erschöpfungsmalus“ geben würde? Stellt euch einmal vor, wenn man länger als fünf Stunden ohne größere Pausen am Tag spielt wird die Spielfigur langsam müde, sie bewegt sich langsamer, schlägt häufiger daneben und wird öfter getroffen oder braucht länger um einen Zauberspruch zu wirken. Vielleicht sieht man dem Charakter ja sogar an, dass er erschöpft ist, so können Gildenkollegen und Freunde im Spiel darauf reagieren indem sie zum Beispiel sagen „Junge, du siehst verdammt fertig aus, gönn dir doch mal ne Pause!“.</p>
<p>Ein solches System ließe sich Problemlos auch auf andere Spiele übertragen, so könnte zum Beispiel in Counter-Strike nach vier Stunden dauerzocken das Fadenkreuz anfangen zu zittern und das Bild langsam verschwimmen.</p>
<p>Die Spielehersteller haben es also in der Hand die Verantwortung für ihre Kunden zu übernehmen, die Frage ist nur wollen sie das überhaupt?</p>


<p>Verwandte Artikel:<ol><li><a href='http://www.netzrebellen.de/artikel/suchtspiel-world-of-warcraft-drohen-blizzard-bald-erste-klagen/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Suchtspiel World of Warcraft: Drohen Blizzard bald erste Klagen?'>Suchtspiel World of Warcraft: Drohen Blizzard bald erste Klagen?</a></li>
<li><a href='http://www.netzrebellen.de/artikel/internetsucht-sind-die-chinesen-uns-einen-schritt-voraus/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Internetsucht: Sind die Chinesen uns einen Schritt voraus?'>Internetsucht: Sind die Chinesen uns einen Schritt voraus?</a></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.netzrebellen.de/artikel/computerspielsucht-wer-tragt-die-verantwortung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>5</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Suchtspiel World of Warcraft: Drohen Blizzard bald erste Klagen?</title>
		<link>http://www.netzrebellen.de/artikel/suchtspiel-world-of-warcraft-drohen-blizzard-bald-erste-klagen/</link>
		<comments>http://www.netzrebellen.de/artikel/suchtspiel-world-of-warcraft-drohen-blizzard-bald-erste-klagen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 13 Aug 2008 13:24:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jan</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Computersucht]]></category>
		<category><![CDATA[MMORPG]]></category>
		<category><![CDATA[Online-Rollenspiel]]></category>
		<category><![CDATA[Sucht]]></category>
		<category><![CDATA[Suchtspiel]]></category>
		<category><![CDATA[World of Warcraft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.netzrebellen.de/?p=476</guid>
		<description><![CDATA[Gestern lief eine Reportage über Computerspielsucht auf ARD. Gezeigt wurden Porträts zweier Spieler, die auch der größte Skeptiker eindeutig als süchtig bezeichnen würde. 


Verwandte Artikel:<ol><li><a href='http://www.netzrebellen.de/artikel/computerspielsucht-wer-tragt-die-verantwortung/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Computerspielsucht: Wer trägt die Verantwortung?'>Computerspielsucht: Wer trägt die Verantwortung?</a></li>
<li><a href='http://www.netzrebellen.de/artikel/die-erste-rails-anwendung-vorbereiten/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Die erste Rails-Anwendung vorbereiten'>Die erste Rails-Anwendung vorbereiten</a></li>
</ol>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="post_img" src="http://www.netzrebellen.de/wp-content/uploads/2008/08/wow.jpg" alt="World of Warcraft" />Wer die Beerdigung der eigenen Schwester verschläft, weil er vorher 72 Stunden durchgezockt hat kann einfach nicht völlig gesund sein. Ebenso gezeigt wurde ein Elternpaar deren Sohn der Spielsucht verfallen ist und die seither ein Selbsthilfeforum im Internet betreiben. Verbindendes Element zwischen den beiden Spieler und den vielen weiteren Fällen, welche den Eltern auf ihrer Seite offenbart werden ist ein Spiel – World of Warcraft.<br />
<span id="more-476"></span></p>
<h3>Wie entsteht die Sucht?</h3>
<p>Jeder von uns der WoW schon einmal gespielt hat, oder auch nur jemanden kennt der es spielt, weiß wohl ganz genau welche enorme Suchtwirkung von diesem Spiel ausgehen kann. In dem in der ARD gezeigten Beitrag wurden extra Wissenschaftler befragt, um zu erklären wie die Suchtwirkung dieses Spiels funktioniert, aber ich denke man muss nicht studiert haben um das zu verstehen.</p>
<p>In WoW wird jede noch so kleine Aktion des Spielers umgehend belohnt, jeder Quest gibt Erfahrungspunkte, Gold und Ausrüstungsgegenstände, jeder Kampf gegen andere Spieler gibt Ehren- oder Arenapunkte, sogar das töten eines beliebigen Mobs bringt Rufpunkte und meist auch verwertbare Rohstoffe. Ständig lockt das nächste „Level Up“, die neue Fähigkeit, das unerforschte Gebiet, die neue Waffe oder das neue Rüstungsteil. Durch diese ständigen Belohnungen setzt das Gehirn solange man spielt ständig Glücksstoffe frei, der Spieler ist wie auf Drogen. In der Spieleindustrie nennt man dieses Hochgefühl den „Flow“ und kein Spiel kreiert diesen Flow bisher besser als World of Warcraft.</p>
<p>Sicherlich gab es das Phänomen des Flows auch schon lange bevor Blizzard WoW auf den Markt gebracht hat, allerdings mit einer entscheidenden Einschränkung. In herkömmlichen offline Rollenspielen ist irgendwann auch der letzte Quest gelöst, der Endgegner besiegt und das Spiel geschafft. Ein weiterspielen nach der Endsequenz ist meist nicht möglich, der Wiederspielwert ist aufgrund der bereits bekannten Spielinhalte oft gering, der Flow kommt damit selbstständig zum erliegen.</p>
<p>Moderne Onlinerollenspiele bieten aber die Möglichkeit das Spiel ständig zu erweitern und alle Entwickler machen davon auch ausgiebig Gebrauch. Ewig lockt ein neuer Patch die Spieler mit neuen Inhalten, ca. einmal pro Jahr überschwemmt ein Addon die Spieler mit einer Flut an neuen Aufgaben und Belohnungen. Meist sind noch längst nicht alle Ziele, die man sich mit dem Erscheinen des letzten Updates gesetzt hat erreicht, da wird schon das nächste installiert. Neue Inhalte werden bereits Jahre im Voraus geplant. Der Flow reißt niemals ab.</p>
<h3>Suchtwirkung: Unerwünschter Nebeneffekt oder eiskalt kalkuliert?</h3>
<p>Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Designer bei Blizzard sehr gut wissen wie das menschliche Gehirn funktioniert und ihr Spiel bewusst so konstruieren, dass es möglichst suchterregen ist. Ein gutes Beispiel hierfür ist für mich das Rufsystem in WoW.</p>
<p>Es braucht 40.000 Rufpunkte bis man die allerhöchste Stufe erreicht hat. Einen normalen Mob zu töten bringt meist ungefähr 10 Rufpunkte. Durch reines „grinden“, also dem andauernden töten von Monstern ohne eigentlichen Auftrag, schafft man wenn man Anreiseweg zu den gesuchten Mobs, Respawnzeiten, eigene Downtime und auch die eigentliche Kampfzeit einrechnet ca. alle 30 Sekunden einen Mob, also pro Minute rund 20 Rufpunkte. Rechnet man das hoch braucht man also 2000 Minuten oder auch 33,33 Stunden um bei einer Fraktion Ehrfürchtig zu werden.</p>
<p>Zum Vergleich ein aktueller Ego-Shooter bietet einem Spieler in der Regel 10 bis 20 Stunden Spielspaß, ein Echtzeitstrategiespiel ca. 30 Stunden und selbst Rollenspiele mit ausgedehnter Handlung gelten wenn sie eine Spielzeit von 40 Stunden überschreiten schon als „Schwergewicht“. Zwar kann man hier einwenden das man durch Quests und Instanzen schneller an Ruf gelangt, allerdings muss man dabei einrechnen das ein Quest der z.B. 250 Rufpunkte gibt nur dann echte Zeitersparnis bringt, wenn man ihn in weniger als 13 Minuten abschließen kann und dass bei einem Instanzrun die Rufpunkte pro Minute durch Wartezeiten wie die Gruppensuche, AFK-Zeiten, Wipes usw. teilweise massiv gesenkt werden.</p>
<p>Ich kenne eigentlich niemanden dem Ruf Grinden in WoW wirklich Spaß macht, alle sehen es mehr als notwendiges Übel an um an die tollen Belohnungen zu kommen. Blizzard wird wohl schon länger wissen, dass viele Spieler Ruf farmen öde finden, aber warum bauen sie dann trotzdem immer wieder neue Fraktionen ins Spiel ein? Die Vermutung liegt nahe, dass man die Abonnenten einfach nur so lange irgendwie bei der Stange halten will, bis der nächste große Patch oder das Addon da ist, das echten Spaß verspricht. Der Flow darf halt nicht abreißen.</p>
<h3>Was können die Folgen sein?</h3>
<div class="wp-caption alignright" style="width: 298px"><a class="thickbox" href="http://images.gamestar.de/images/idgwpgsgp/bdb/1831470/800x600_prop.jpg"><img title="Kampf gegen Internet-Sucht aufgenommen Quelle: www.gamestar.de" src="http://images.gamestar.de/images/idgwpgsgp/bdb/1831470/800x600_prop.jpg" alt="Kampf gegen Internet-Sucht aufgenommen Quelle: www.gamestar.de" width="288" height="216" /></a><p class="wp-caption-text">&quot;Kampf gegen Internet-Sucht aufgenommen&quot; Quelle: www.gamestar.de</p></div>
<p>Man könnte sich also auf den Standpunkt stellen, dass bei Blizzard längst nicht mehr der reine Spielspaß im Vordergrund steht, sondern wissentlich alles versucht wird um seine zahlende Kundschaft psychisch abhängig zu machen und in diesem Zustand zu halten.</p>
<p>Dieses Verhalten erinnert mich ein wenig an die Zigarettenindustrie, von der ja auch bekannt ist, dass bewußt suchterregende Stoffe in den Tabak gemischt werden um die Raucher abhängig zu machen. In den USA sah sich diese Industrie bereits mehrfach mit massiven Schadensersatz Klangen von abhängig geworden Rauchern konfrontiert. Durch Berichte wie gestern in der ARD erhält das Thema Computerspielsucht immer mehr Aufmerksamkeit in der Gesellschaft und ich frage mich wie lange es wohl dauert bis die ersten Suchtopfer Blizzard für ihren Zustand verantwortlich machen und verklagen? Sollte es einmal so weit kommen, stellt sich die Frage wie das Urteil wohl ausfallen würde und welche Konsequenzen für Blizzard und alle anderen Hersteller ähnlicher Produkte daraus entstehen?</p>
<p><strong>Mehr Infos zur ARD Dokumentation findet ihr hier:</strong> <a href="http://www.ard-digital.de/programmvorschau/sendung.php?eventID=100118107878&amp;mode=archive"><br />
Spielen, spielen, spielen&#8230; &#8211; wenn der Computer süchtig macht (ard-digital.de)</a><br />
<a href="http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,561844,00.html">Junkies im Monsterrausch (spiegel.de)</a></p>
<p><strong>*Update*</strong></p>
<p><a href="http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/843812">Der in der ARD gezeigte Beitrag ist nun in der Mediathek verfügbar</a></p>
<p>In den Tagesthemen vom 20.08.08 findet sich erneut ein kurzer Beitrag zum Thema Spielsucht. Wieder wird World of Warcraft als Beispiel herangezogen. Es scheint so, als rückt das Thema immer weiter in den Fokus der Medien. Vielleicht kommt es nach der &#8220;Killerspiel&#8221;-Diskussion bald zu einer großen öffentlichen geführten &#8220;Spielsucht&#8221;-Diskussion?</p>
<p>Auch diesen Beitrag findet ihr in der <a href="http://www.tagesschau.de/multimedia/sendung/tt790.html">ARD Mediathek</a> (ganz am Ende nach dem Beitrag zur Games Conevention).</p>


<p>Verwandte Artikel:<ol><li><a href='http://www.netzrebellen.de/artikel/computerspielsucht-wer-tragt-die-verantwortung/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Computerspielsucht: Wer trägt die Verantwortung?'>Computerspielsucht: Wer trägt die Verantwortung?</a></li>
<li><a href='http://www.netzrebellen.de/artikel/die-erste-rails-anwendung-vorbereiten/' rel='bookmark' title='Permanent Link: Die erste Rails-Anwendung vorbereiten'>Die erste Rails-Anwendung vorbereiten</a></li>
</ol></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.netzrebellen.de/artikel/suchtspiel-world-of-warcraft-drohen-blizzard-bald-erste-klagen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>35</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

